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Deinen ersten Gaussian Splat rendern

Am schnellsten lernst du RadianceKit kennen, indem du die komplette Pipeline einmal mit fertigen Fotos durchlaufen lässt. Diese Anleitung nutzt den Simple Mode und das mitgelieferte Beispielset, sodass du in wenigen Minuten und ganz ohne Einrichtung von Fotos zu einer fertigen 3D-Szene kommst.

Starte mit fertigen Fotos

Du brauchst noch keine eigenen Aufnahmen. Im Simple Mode bietet dir der Import-Bildschirm „Try Sample Scene“ (ein fertiger Blumenstrauß, den du sofort drehen kannst) und „Download Sample Photos“ (etwa 427 MB, 960 echte Frames). Wähle „Download Sample Photos“, um die komplette Pipeline selbst durchlaufen zu lassen und zu sehen, wie lange Kamera-Ausrichtung und Training auf deinem Mac dauern – und tausche später deine eigenen Aufnahmen ein.

So sieht gutes Ausgangsmaterial aus

Wenn du zu eigenen Aufnahmen übergehst, ist das der mit Abstand wichtigste Faktor für die Qualität: Mach so viele scharfe Fotos aus möglichst vielen Blickwinkeln, wie du kannst, halte eine großzügige Überlappung (etwa 60–80 %) zwischen aufeinanderfolgenden Frames und halte Beleuchtung, Weißabgleich und Belichtung über das gesamte Set konstant. RadianceKit zeigt unter der Bildliste eine farbige Warnung – rot unter 10 Fotos, orange bei 10–19, ab 20 verschwindet sie. Ziel sind 30–50 gleichmäßig verteilte Aufnahmen rund um dein Motiv aus ungefähr gleichem Abstand.

Schritt für Schritt

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    Importieren — Öffne den Simple Mode (Cmd-1) und zieh deine Fotos auf die Drop-Zone, oder klick auf „Download Sample Photos“, um mit dem mitgelieferten Set zu starten.
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    Preset wählen — Wähle im Quality-Picker Quick oder Preview – beide sind kostenlos und in wenigen Minuten fertig. Balanced und Quality sind schärfer, brauchen aber die Vollversion und dauern länger.
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    Verarbeitung starten — Klick auf Start Processing. RadianceKit richtet zuerst die Kameras aus und trainiert dann die Gaussians. Die obere Leiste zeigt den Gesamtfortschritt: Die Ausrichtung ist das erste Drittel, das Training der Rest.
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    Vorschau — Wenn das Training abgeschlossen ist, öffnet sich das 3D-Viewport automatisch. Ziehen zum Drehen, scrollen zum Zoomen, Cmd-Ziehen zum Verschieben. Dreh die Szene einmal komplett herum und prüfe auf Floater oder einen verschmierten Hintergrund.
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    Exportieren — Klick auf Export und wähle ein Format – PLY für andere 3D-Tools, SPZ oder .splat fürs Web, oder einen eigenständigen Web-Viewer zum Teilen per Link. Der Export braucht die Vollversion; das Training mit den kostenlosen Presets ist unbegrenzt.

Gute Voreinstellungen für den ersten Durchlauf

  • Preset: Quick oder Preview (kostenlos, schnell)
  • Bilder: 20 oder mehr (30–50 ideal) – scharf, überlappend, gleicher Abstand
  • Lieber ein Video importieren? Starte mit etwa 5 fps (rund 150 Frames für einen 30-sekündigen Clip)